Spende der Sparkasse über 4000 €

Am 8.5. wurde dem Evangelischer Verein „Auf dem Drachenkopf” e. V. durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Barnim, Herrn Grätsch, ein symbolischer Scheck als Spende aus dem Barnimer Kalenderverkauf 2025 überreicht. Wir freuen uns sehr und sagen ganz herzlichen Dank! Die Spende geht zu 100% in die Hospizarbeit.

Kirchentag in Chorin am 14.9.25

Von 11 Uhr an an diesem Tag wird das Evangelische Chorinfest mit dem Diakonietag Barnim gefeiert: Engagierte Menschen aus den diakonischen Einrichtungen im Barnim stellen ihre Arbeit und die Angebote vor.

Wer etwas über das Kloster und seine Geschichte erfahren möchte, kann an einer der Führungen teilnehmen. In den Kreuzgängen finden Sie Marktstände, den Eine- Welt-Laden, Bücher und vieles mehr. Für Speisen, Kaffee und Kuchen ist gesorgt, und für Kinder und Jugendliche gibt es interessante Angebote.

Auch Pfarrerinnen und Pfarrer freuen sich auf Ihren Besuch. Und zum Abschluss spielt das „Uckermärkische Folk-Orchester“ Musik zum Tanzen.

Buchpremiere

Am 10. Juni fand die Buchpremiere von „Wer bist du Tod“ in den Räumen der Drachenkopf-Akademie statt. Unser Verein ist Träger des Projekts. Der große Saal war voll besucht und viele Wegbegleiter sowie Interessierte folgten der Einladung der beiden Künstlerinnen, Sonja Hartwig (Text) und Nora Klein (Fotografie).

„Der Tod ist das immer gleiche Ergebnis nach egal welchem Leben. Niemand kann behaupten, er hätte nichts gewusst“.

Ein Projekt in Wort und Bild, das den Alltag der letzten Lebensphase bewusst macht und ein Appell ist gegen die Sprachlosigkeit und Unsichtbarkeit des Sterbens in unserer Gesellschaft.

Die Autorin Sonja Klein und die Fotografin Nora Klein haben Menschen getroffen, die wussten, dass sie nicht mehr lange leben. Sie fragten sich: Was kommt heraus am Ende, an Gedanken, an Gefühlen? Was ist es für eine Sprache, die Menschen angesichts des Todes sprechen, die die anderen nicht beherrschen, die noch weit davon entfernt zu sein glauben?

Welche Worte finden Sterbende, worüber wollen, müssen sie reden? Wie sieht der Mensch aus, wenn der Tod nah kommt?
In der Öffentlichkeit begegnet uns der Tod meist nur als Extrem: im Tatort, in den Nachrichten, in Bildern vom Krieg. Den alltäglichen Tod aber, den, den die meisten von uns sterben werden, sehen wir kaum.

Trauern ist die Lösung, nicht das Problem

Am 11.5. fand die Weiterbildung „Trauern ist die Lösung, nicht das Problem“ mit Jan Möllers statt. Seine Schwerpunktthemen sind Rituale, Schuldzuweisungen und gewaltsame Todesumstände. 2020 hat er die Fort- und Weiterbildung für Trauerredner*innen und 2023 die für Bestatter*innen mitentwickelt.

„Vor 20 Jahren wurde ich mit viel Wut im Bauch Bestatter. Soviel schien mir verkehrt in der Art, wie wir mit unseren Toten umgehen und wie schwer wir es denen machen, die zurückbleiben und weiterleben.“.

Die Weiterbildung machte uns mit ganz verschiedenen Wegen und „Konzepten“ zu trauern bekannt. Doch auf allen setzen sich Menschen mit intensiven Gefühlen auseinander: Schmerz, Sehnsucht und Ohnmacht, aber auch Dankbarkeit und Liebe. Die Trauernden gestalten ihren veränderten Alltag neu, suchen Antworten auf das „Warum?“ eines Todes und beschäftigen sich mit dem Sinn des eigenen Weiterlebens.

Auch Chris Pauls ganz neuer Ansatz, das „Kaleidoskop des Trauerns“, zeigte uns viele unterschiedliche Reaktionen und Gestaltungsmöglichkeiten eines Trauerweges.

Quellen: kulturtrauer.net/wer-wir-sind/team/jan-s-moellers | www.trauerkaleidoskop.de

CROWDFUNDING FÜR TEXT-BILD-BAND: WER BIST DU, TOD?

Im Frühjahr 2025 erscheint der Text-Bild-Band „Wer bist du, Tod?“ bei einem renommierten Kunstbuch-Verlag. Die Fotografin Nora Klein und die Autorin Sonja Hartwig haben daran acht Jahre lange gearbeitet und Menschen, die wussten, dass sie nicht mehr lange leben, in ihren letzten Wochen und Monaten in ihrem Alltag begleitet.

In dem Buch werden die Geschichten ihrer Leben und ihrer Tode erzählt – ein Kanon, der schonungslos ist, schmerzvoll, zart, tiefgründig und lebensverändernd.

Träger des Projekts ist der evangelische Verein „Auf dem Drachenkopf“ e.V. aus Eberswalde. Das Projekt wird von namhaften Stiftungen unterstützt, benötigt zur Kostendeckung aber noch weitere Gelder und hat daher eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die bis Ende dieses Jahres läuft (klick!). Durch eine Spende kann man sich bereits ein Buch sichern, das im Frühjahr dann verschickt wird. Weitere Informationen auch hier bei uns (klick!).

Spenden aus dem Verkauf des Barnim-Kalenders 2024 – „Blüh:BAR“

Seit Jahrzehnten gibt die Sparkasse Barnim einen selbst gestalteten Wandkalender heraus. Der diesjährige Kalender mit dem Titel „Blüh:BAR“ wurde wieder pünktlich ab dem Weltspartag 2023 in allen Geschäftsstelle der Sparkasse Barnim für einen Obolus von einem Euro pro Stück verkauft. Es kam eine stolze Spendensumme in Höhe von 7.000 Euro zusammen, die nun an fünf Spendenempfänger aus dem Barnim weitergegeben werden konnte. Der Löwenanteil, nämlich die Hälfte aller Einnahmen aus dem Verkauf, wurde an den Evangelischen Verein Auf dem Drachenkopf e. V. zur Unterstützung des Eberswalder Hospizes vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Barnim, Volkmar Grätsch, und Susan Borreck-Ratzel, Vorstandsmitglied, an die Geschäftsführerin, Gesine Höhn, überreicht.

(Foto: Torsten Stapel)

Die verbleibende Hälfte der Einnahmen des Teilmarktes Nord (aus den Geschäftsstellen Michaelisstraße, Finow, Finowfurt, Brandenburgisches Viertel, Joachimsthal, Oderberg und Biesenthal) wurde zu gleichen Teilen vom Stellvertreter des Vorstandes, Frank Schülke, und dem Teilmarktleiter Nord, Volker Behr, an den Stadtteilverein Finow e. V. und den Eisenherz e. V. übergeben.

Die Teilmarktleiterin Süd, Nicole Hagedorn, übergab, ebenfalls jeweils die Hälfte des eingenommenen Betrages aus den Geschäftsstellen Bernau, Werneuchen, Ahrensfelde, Panketal, Schönow, Wandlitz, Klosterfelde und Basdorf, als Spende an die Volkssolidarität Kreisverband Barnim e. V., zur Unterstützung der Arbeit des Netzwerkes für gesunde Kinder Süd, und an die Deutsche Rheuma-Liga Landesverband Brandenburg e. V., AG Bernau.

9. März 2024: Frollein Tod liest aus ihrem Buch

Der Leichenkeller als Wohlfühlort?

Klingt verrückt, aber für Judith Brauneis ist dies der Platz, an dem sie sich am liebsten aufhält. Sie lebt noch, und wie! Seit 25 Jahren arbeitet sie als Präparatorin und Trauerbegleiterin in der Pathologie. Über ihr Leben mit dem Tod hat sie ein Buch geschrieben.

Der evangelische Verein „Auf dem Drachenkopf“ e.V. ist Träger des Projekts „Wer bist Du, Tod?“

Im Oktober 2023 hat der evangelische Verein „Auf dem Drachenkopf“ e.V die Trägerschaft des künstlerisch-dokumentarischen Projekts „Wer bist du, Tod?“ übernommen. Die Initatorinnen des Projekts, die Fotografin Nora Klein und die Autorin Sonja Hartwig, haben dieses Projekt begonnen, weil sie fanden, dass der Tod in der Öffentlichkeit meist nur als Extrem oder als Klischee dargestellt wird, im Tatort, in Nachrichten, in Bildern vom Krieg. Kaum zu sehen hingegen ist der alltägliche Tod, den, den die meisten von uns sterben werden. Sie fragten sich: Wer ist er eigentlich, dieser Tod? Wie sieht er aus, wie spricht er? Und ganz direkt formuliert: Wer bist du, Tod?
Für das gleichnamige Projekt haben Nora Klein und Sonja Hartwig seit 2017 Menschen getroffen, die wussten, dass sie nicht mehr lange leben, und diese sehr intensiv in ihren letzten Monaten begleitet. Zudem haben sie Orte besucht, an denen der Tod zum Alltag gehört, wie eine Palliativstation oder ein Krematorium. Die Rechercheergebnisse – die Portraits der Menschen und ihre individuelle Auseinandersetzung mit dem Tod – sollen in den nächsten Jahren in unterschiedlichen Veröffentlichungsformen erscheinen: Es wird einen hochwertigen Text-Bild-Band geben und eine Website. Zudem ist eine Kampagne geplant in Form von Plakaten im öffentlichen Raum, die den Tod in das alltägliche Wahrnehmungsfeld rückt, sowie eine deutschlandweite Veranstaltungsreihe. „Wer bist du, Tod?“ will mit der Kraft von Wort und Bild den Alltag der letzten Lebensphase bewusst machen und ein Appell sein gegen die Sprachlosigkeit und Unsichtbarkeit des Sterbens in unserer Gesellschaft.

Der evangelische Verein „Auf dem Drachenkopf“ e.V. mit Gesine Höhn als Geschäftsführerin wird das Projekt in administrativen, organisatorischen und inhaltlichen Aspekten unterstützen und begleiten. Am Vereinssitz in Eberswalde sollen Teile des Projekts präsentiert werden, die Initiatorinnen werden bei Veranstaltungen mit interessierten Menschen ins Gespräch kommen.

Über die Initatorinnen
Die Fotografin Nora Klein (Erfurt), geboren 1984, arbeitet an fotografischen Langzeitprojekten. Im Bildband „Mal gut, mehr schlecht“ (Hatje Cantz, 2017) gelang es ihr durch eine sensible Herangehensweise und den nahen Kontakt zu ihren Protagonisten, eine visuelle Ausdrucksform für die Gefühlswelt depressiver Menschen zu finden. Sie veröffentlicht unter anderem im Stern, Spiegel und in der ZEIT.

Die Autorin Sonja Hartwig (Werder/Havel), geboren 1985, widmet sich in erzählerischen Langzeitprojekten individuell und gesellschaftlich existentiellen Themen. Zuletzt erschien von ihr in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Profifußballer und Aktivisten für globale Gerechtigkeit Neven Subotic der Spiegel-Bestseller „Alles Geben“. Ihre Texte wurden vor allem in der ZEIT, im Stern und im Spiegel veröffentlicht.

Das Projektmanagement übernimmt Almuth Pfützenreuter (Erfurt), die freiberuflich in der Kulturorganisation tätig ist.

Hier können Sie hochaufgelöste Bilder herunterladen (ausschließlich für die Veröffentlichung in der Presse).

Wir sind bei »Stärker gegen Krebs«

Drachenkopf Hospiz Zuhause ist nun auf Stärker gegen Krebs verzeichnet. Diese Webseite möchte die Möglichkeiten aufzeigen, die es während während und nach einer Krebserkrankung und Krebstherapie gibt.

Sie bietet grundlegende Informationen rund um Sport, psychologische und physiologische Begleitung, Ernährung, Kompetenzapotheken, Zweithaarstudios, onkologische Rehabilitation, onkologische Kosmetik und Fußpflege sowie komplementäre Behandlungen. Außerdem ermöglichen wir Ihnen einen direkten Kontakt zu qualifizierten Experten und Beratern in Ihrer Stadt und Umgebung.

Der Beitrag Wir sind bei »Stärker gegen Krebs« erschien zuerst auf Drachenkopf Hospiz Zuhause.

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